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Nachhilfe Mathematik - Mathematik Arbeitsblätter
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Mathematik Arbeitsblätter


Arbeitsblätter im Fach Mathematik können zur reinen Wissensvermittlung dienen oder aber dabei helfen, das erlernte Wissen anzuwenden und damit auch zu trainieren. Daher ist es mehr als sinnvoll, innerhalb des Matheunterrichtes Arbeitsblättereinzusetzen. Das Gleiche gilt übrigens für Freistunden, in denen kein Lehrer im Klassenzimmer zugegen ist. Mittlerweile gibt es sogar einige gute PC-Programme, mit denen man am Computer Arbeitsblätter für das Fach Mathematik anfertigen kann.

Für das Erstellen von Arbeitsblättern im Fach Mathematik gibt einige wichtige Regeln, die im folgenden Abschnitt kurz vorgestellt werden sollen.

Wenn Schülern mit einem mathematischen Arbeitsblatt Formeln oder Zusammenhänge vermittelt werden sollen, ist es wichtig, diese nicht mit zuviel Text oder Inhalt zu füllen. Kurze und knappe Sätze werden in der Regel schneller aufgenommen und verarbeitet, als lange und komplizierte Formulierungen. Darüber hinaus sollte man darauf achten, Zwischenschritte einzubauen und am Ende jeder Einheit ein kleines Zwischenfazit zu ziehen. Der Lösungsweg muss immer nachvollziehbar sein und sich am Wissensstand der Schüler orientieren. Dies kann zum Beispiel in einem farbigen Kasten geschehen, der sich vom Rest abhebt. Auch sollte immer soviel Platz gelassen werden, damit sich der Schüler eigene Notizen machen kann. Die Integration von praxisorientierten Beispielen kann ebenfalls dabei helfen, die mathematischen Zusammenhänge zu verdeutlichen.

Mathematische Arbeitsblätter können aber auch zum Üben bereits erlernter Inhalte genutzt werden. Generell unterscheidet man bei den gestellten Aufgaben zwischen Reproduktions-, Reorganisations- und Transferaufgaben. Bei der ersten Variante soll der erlernte Sachverhalt einfach wiedergeben werden. Die Reorganisationsaufgaben dienen dazu, die zuvor verinnerlichten mathematischen Elemente auf eine gestellte Aufgabe anzuwenden, die zwar den gleichen Inhalt hat, aber anders gestellt wurde, als im Lernprozess. Die Transferaufgaben zeigen auf, ob der Schüler die erlernten Inhalte auch auf einen neuen Sachverhalt anwenden kann. Dieses Aufgabenschema findet man sowohl bei Arbeitsblättern als auch bei Klausuren wieder.

Aufbau, Sprache und Struktur eines mathematischen Arbeitsblattes sind bei der Erstellung dessen von entscheidender Bedeutung. Schüler, die ein solches Arbeitsblatt erarbeiten sollen, müssen demnach eine klare Struktur und eine eindeutige Aufgabenstellung vorfinden. Das bedeutet, dass man mit den einfachen Aufgaben (Reorganisation) anfängt und im nächsten Schritt die Reorganisationsaufgaben zum Zuge kommen. Im letzten Schritt sollte der Schüler in der Lage sein, das erlernte Wissen zu transferieren. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass die Arbeitsblätter altersgerecht gestaltet werden und sich am Wissenstand der Schüler orientieren. Gleichzeitig können Arbeitsblätter immer einen praktischen Bezug besitzen. Gerade im Bereich der Geometrie oder des Dreisatzes sind Aufgaben aus dem alltäglichen Leben eine gute Methode, um den komplexen mathematischen Inhalt noch mehr Ausdruck zu verleihen.

Hier ein kleines Beispiel aus der Welt des Dreisatzes:
Ein Gastronom verkauft in der Regel jeden Abend an ca. 40 Gäste rund 80 Flaschen Cola. An einem besonderen Abend sind rund 20 Prozent mehr Gäste im Lokal. Wieviele Flaschen Cola verkauft er an diesem Abend?

Fazit: Mathematik Arbeitsblätter können sowohl zur Wissensvermittlung als auch zur Übung verwendet werden. Gerade im letzteren Bereich können Schüler mit gut konstruierten Arbeitsblättern das bereits Erlernte trainieren und so ihr Wissen vertiefen. Gute Arbeitsblätter bestehen aber nicht nur aus Wiederholungsaufgaben, sondern integrieren auch Aufgaben, die eine Transferleistung des Schülers erfordern. Aufbau und Struktur müssen immer klar und eindeutig definiert sein.


Nachhilfe Mathematik

Bilder: © Redbaron | Dreamstime.com -© Percent | Dreamstime.com - © Nikki Bidgood | Dreamstime.com
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